
Atlas Wiener Atlanten, Hermen & Karyatiden | Gregor Auenhammer | 2024 | deutsch - nuovo libro
2024, ISBN: 3991262924
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Bücher tolino Hörbücher Film Musik Spielwaren Newsletter Fenster schließen Fenster schließen Fenster schließen Fenster schließen Fenster schließen Atlas Wiener Atlanten, Hermen & Karyatiden | Gregor Auenhammer | 2024 | deutsch Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition. 1. Aufl.Autor: Gregor AuenhammerFormat: gebundenSeitenanzahl: 256Verlag: Bibliothek der ProvinzErscheinungsdatum: 20241106Sprache: deutschRegion: WienHöhe in mm: 25Länge in mm: 305Breite in mm: 245Gewicht in g: 1650 BeschreibungAls direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig "tragende Rolle" einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole . . . Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige "Atlanten" und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der "Himmel auf den Kopf fällt", sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des "Roten Wien", aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend . . . Portrait Gregor Auenhammer, geboren 1966 in Wien, von sich selbst beauftragt mit der Erkundung des Abseitigen, des Außenseiterischen, widmet sich mit obsessiver Hingabe der Erforschung des aus der Zeit Gefallenen, des vermeintlich Verschrobenen sowie des zu Unrecht in Vergessenheit Geratenen. Auenhammer studierte an der Universität Wien Geschichte, Philosophie und Psychologie, arbeitet seit 1988 bei der Tageszeitung Der Standard , ist Mitglied der Österreichischen Photographischen Gesellschaft 1861, des Österreichischen Schriftsteller/lnnenverbands 1945, Jurymitglied des Global Peace Photo Award , stv. Präsident des Vereins Vienna Peace Foundation , Mitglied bei Bildrecht . Publikationen als freier Autor mit Schwerpunkt Zeitgeschichte, Kunst und Fotografie; u. a. Die Entdeckung Österreichs in 100 Objekten , Unseen Strangers. Monografie über Paul Nestlang , Nicht auf die Größe kommt es an. Großartiges und Unvermutetes aus Österreich , Wien Texas , Auf den Spuren von Gustav Klimt , Auf den Spuren von Otto Wagner . Zuletzt erschienen, gemeinsam mit Gerhard Trumler, dem Doyen der österreichischen Fotografie, feuilletonistisch-fotografische Expeditionen über Die Flüsse Wiens und Die Brunnen Wiens . Assoziativ, ironisch, querdenkend, stets auf der Fährte des Ungewöhnlichen, immer auf der Suche nach der Seele des Lebens. Versand Versand Versand Ihre Bestellung wird durch die Deutsche Post AG versandt. Als Vertragspartner ist für Sie immer die Hugendubel Digital GmbH & Co. KG der Ansprechpartner. Der Versand kann ca. 1-4 Werktage in Anspruch nehmen. Lieferadresse Lieferadresse Lieferadresse Nachträgliche Adressänderungen sind leider nicht möglich. Bitte kontrollieren Sie Ihre Lieferanschrift bevor Sie bestellen. Aus technischen Gründen können wir das ?Nachricht hinzufügen-Feld? nicht auswerten. Rückgabe Rückgabe Rückgabe Sie haben nach Empfang Ihrer Ware ein einmonatiges Widerrufsrecht. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. 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Anzahl Seiten: 256, Breite (mm): 245, Anzahl der Seiten: 256, Ausgabe: 1, Länge (mm): 305, Unterkategorie: Reiseführer: Städte, Thematik: Orte und Menschen: Sachbuch, Bildbände, Gesamthöhe: 25, Produktgewicht: 1650, Artikelgewicht: 1650, Artikellänge: 305, Höhe (mm): 25, Markenlos, 2024<
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2024, ISBN: 9783991262923
edizione con copertina rigida
Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition, Buch, Hardcover, 1. Aufl. Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament a… Altro …
Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition, Buch, Hardcover, 1. Aufl. Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig "tragende Rolle" einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren.<br> <br>Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole ...<br> <br> <br> <br>Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige "Atlanten" und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen.<br> <br>Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der "Himmel auf den Kopf fällt", sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des "Roten Wien", aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen.<br> <br>Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend ...<br> [PU: Bibliothek der Provinz], Seiten: 256, Bibliothek der Provinz, 2024<
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Atlas Wiener Atlanten, Hermen & Karyatiden : Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition - copertina rigida, flessible
2024, ISBN: 3991262924
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BI… Altro …
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BILDBAND, Neuware - Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig 'tragende Rolle' einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole . Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige 'Atlanten' und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der 'Himmel auf den Kopf fällt', sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des 'Roten Wien', aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend ., Books<
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ISBN: 9783991262923
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], Neuware, [PU: Bibliothek der Provinz], 305x245x25 mm, 256, [GW: 1650g], [ED: Buch], DE, Neuware - Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt … Altro …
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], Neuware, [PU: Bibliothek der Provinz], 305x245x25 mm, 256, [GW: 1650g], [ED: Buch], DE, Neuware - Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig 'tragende Rolle' einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole ... Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige 'Atlanten' und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der 'Himmel auf den Kopf fällt', sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des 'Roten Wien', aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend ..., Banküberweisung, PayPal, Internationaler Versand<
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2024, ISBN: 3991262924
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BILDBAND, Neu… Altro …
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BILDBAND, Neuware -Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig 'tragende Rolle' einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole . Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige 'Atlanten' und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der 'Himmel auf den Kopf fällt', sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des 'Roten Wien', aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend . 256 pp. Deutsch, Books<
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2024, ISBN: 3991262924
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Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige "Atlanten" und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. 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Auenhammer studierte an der Universität Wien Geschichte, Philosophie und Psychologie, arbeitet seit 1988 bei der Tageszeitung Der Standard , ist Mitglied der Österreichischen Photographischen Gesellschaft 1861, des Österreichischen Schriftsteller/lnnenverbands 1945, Jurymitglied des Global Peace Photo Award , stv. Präsident des Vereins Vienna Peace Foundation , Mitglied bei Bildrecht . Publikationen als freier Autor mit Schwerpunkt Zeitgeschichte, Kunst und Fotografie; u. a. Die Entdeckung Österreichs in 100 Objekten , Unseen Strangers. Monografie über Paul Nestlang , Nicht auf die Größe kommt es an. Großartiges und Unvermutetes aus Österreich , Wien Texas , Auf den Spuren von Gustav Klimt , Auf den Spuren von Otto Wagner . Zuletzt erschienen, gemeinsam mit Gerhard Trumler, dem Doyen der österreichischen Fotografie, feuilletonistisch-fotografische Expeditionen über Die Flüsse Wiens und Die Brunnen Wiens . Assoziativ, ironisch, querdenkend, stets auf der Fährte des Ungewöhnlichen, immer auf der Suche nach der Seele des Lebens. Versand Versand Versand Ihre Bestellung wird durch die Deutsche Post AG versandt. Als Vertragspartner ist für Sie immer die Hugendubel Digital GmbH & Co. KG der Ansprechpartner. Der Versand kann ca. 1-4 Werktage in Anspruch nehmen. Lieferadresse Lieferadresse Lieferadresse Nachträgliche Adressänderungen sind leider nicht möglich. Bitte kontrollieren Sie Ihre Lieferanschrift bevor Sie bestellen. Aus technischen Gründen können wir das ?Nachricht hinzufügen-Feld? nicht auswerten. Rückgabe Rückgabe Rückgabe Sie haben nach Empfang Ihrer Ware ein einmonatiges Widerrufsrecht. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. 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Anzahl Seiten: 256, Breite (mm): 245, Anzahl der Seiten: 256, Ausgabe: 1, Länge (mm): 305, Unterkategorie: Reiseführer: Städte, Thematik: Orte und Menschen: Sachbuch, Bildbände, Gesamthöhe: 25, Produktgewicht: 1650, Artikelgewicht: 1650, Artikellänge: 305, Höhe (mm): 25, Markenlos, 2024<
2024, ISBN: 9783991262923
edizione con copertina rigida
Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition, Buch, Hardcover, 1. Aufl. Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament a… Altro …
Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition, Buch, Hardcover, 1. Aufl. Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig "tragende Rolle" einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren.<br> <br>Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole ...<br> <br> <br> <br>Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige "Atlanten" und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen.<br> <br>Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der "Himmel auf den Kopf fällt", sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des "Roten Wien", aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen.<br> <br>Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend ...<br> [PU: Bibliothek der Provinz], Seiten: 256, Bibliothek der Provinz, 2024<

Atlas Wiener Atlanten, Hermen & Karyatiden : Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition - copertina rigida, flessible
2024
ISBN: 3991262924
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BI… Altro …
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BILDBAND, Neuware - Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig 'tragende Rolle' einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole . Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige 'Atlanten' und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der 'Himmel auf den Kopf fällt', sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des 'Roten Wien', aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend ., Books<
ISBN: 9783991262923
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], Neuware, [PU: Bibliothek der Provinz], 305x245x25 mm, 256, [GW: 1650g], [ED: Buch], DE, Neuware - Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt … Altro …
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], Neuware, [PU: Bibliothek der Provinz], 305x245x25 mm, 256, [GW: 1650g], [ED: Buch], DE, Neuware - Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig 'tragende Rolle' einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole ... Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige 'Atlanten' und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der 'Himmel auf den Kopf fällt', sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des 'Roten Wien', aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend ..., Banküberweisung, PayPal, Internationaler Versand<

2024, ISBN: 3991262924
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BILDBAND, Neu… Altro …
[EAN: 9783991262923], Neubuch, [PU: Bibliothek Der Provinz Nov 2024], ATLANT (ARCHITEKTUR), HERME (STATUENTYP), KARYATIDE ARCHITEKTUR, SKULPTUR, WIEN, STADTBILD, GESCHICHTE, BILDBAND, Neuware -Als direkte Nachfahren des Titanen Atlas, der, schenkt man antiken Mythen Glauben, seit Urzeiten das Firmament auf seinen Schultern trägt, bevölkern sie zu Hunderten Portale, Fassaden und Dachfirste der Stadt Wien. Trotzdem sie eine wortwörtlich wie wahrhaftig 'tragende Rolle' einnehmen, fristen sie meist unbemerkt, unbeachtet und unbedankt, aber geduldig und pflichtbewusst ihr Dasein. Als Pendant preziöser Denkmäler zu Ehren berühmter Persönlichkeiten kann man die Armada anonymer Karyatiden, Atlanten und Hermen, die als Stützen der Gesellschaft diese mit ihren bloßen Händen, auf Schultern und Köpfen tragen, in ihrer Selbstverständlichkeit des stummen Dienens, in ihrem Stolz, ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und ihrer Kraft, als Monument für alle Namenlosen interpretieren. Dadurch, dass die historische Substanz gründerzeitlicher Ensembles wegen angeblicher Unrentabilität zunehmend am Altar der Marktwirtschaft geopfert und dem Schicksal der Abrissbirne überantwortet werden, sind die Atlanten und Karyatiden selbst auch eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Ihnen nun eine Hommage zu widmen, ist demokratische Pflicht, ist würdig und recht und zugleich ein Zeichen wider den drohenden, epidemisch grassierenden Gesichtsverlust der Metropole . Sie haben, trotzdem sie grosso modo unbeachtet und unbedankt ihr Dasein fristen, im wahrsten Sinne des Wortes, eine tragende Rolle: die zahlreichen, oft im Verborgenen leise und geduldig ihre Tätigkeit ausfüllenden Atlanten und Karyatiden Wiens. Der griechischen Mythologie nach war Atlas ein Titan, der das Firmament, das Himmelsgewölbe stützte. In Anlehnung an den titanischen Himmelsträger der hellenischen Kultur finden sich, vor allem in der europäischen Architektur seit der Antike muskulöse, mächtige 'Atlanten' und deren weibliche Pendants, die Karyatiden, welche anstelle von Säulen oder Wandpfeilern Gebäude zieren, Konsolen und Gebälk stemmen, Erker halten, Balkone stützen; sprich, alle Last der Welt auf ihren Schultern tragen. Naturgemäß prägen Atlanten und Karyatiden das Stadtbild und repräsentieren gerade in Zeiten des durch Globalisierung und Opferung am Altar des alles dem Kapitalismus unterordnenden Utilitarismus drohenden Gesichtsverlusts gleichsam das Antlitz der Metropole. Sie sorgen - Titanen gleich - dafür, dass der Menschheit nicht der 'Himmel auf den Kopf fällt', sie sorgen als personifizierte Lastenträger, als namenlose Domestiken der Geschichte dafür, dass andere, nämlich die Mächtigen der Welt, sich am Zenit in der Sonne des Ruhms aalen, und auf den grollen Bühnen der Welt präsentieren können. Aus soziologisch-philosophischer Perspektive könnte man es als demokratischen Akt interpretieren, dass sie - stellvertretend für alle stummen Diener des Universums - nun vor den Vorhang gebeten werden, ins Zentrum der Beachtung und Betrachtung geholt, ausnahmsweise ins Rampenlicht gerückt werden. Dekuvriert wurden stumme Zeugen der bürgerlichen Dekadenz aus dem Zeitalter des Klassizismus, des Wiener Fin de Siècle, des 'Roten Wien', aber auch Pracht und Herrlichkeit aus Barock und Rokoko. Nicht zu vergessen persiflierende Zitate an die Vergangenheit, sowie sinnliche Muskelpakete aus dem Freud'schen Schattenreich der Sublimierung und Verdrängung, dem Heiligenschrein des Vergessens, sekundiert von Hermaphroditen und erotisierenden herrlichen Damen. Die nun erstmals in der Geschichte systematisch erkundeten Wiener Atlanten, Hermen und Karyatiden zitieren sowohl Tempel der Antike, die Kunst Mesopotamiens, des Kaschmir-Gebirges als auch Bildhauerei der italienischen Renaissance. Gregor Auenhammers, mit der Leichtigkeit eines Flaneurs getätigte, feuilletonistische Expedition gerät zur Hommage an Wien, entlang der Fährte der Atlanten die Seele des Landes sezierend, freilegend . 256 pp. Deutsch, Books<
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Dati bibliografici del miglior libro corrispondente
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Informazioni dettagliate del libro - Atlas Wiener Atlanten Hermen & Karyatiden
EAN (ISBN-13): 9783991262923
ISBN (ISBN-10): 3991262924
Copertina rigida
Anno di pubblicazione: 2024
Editore: Bibliothek der Provinz
Libro nella banca dati dal 2024-11-22T01:20:45+01:00 (Zurich)
libro trovato per l'ultima volta il2025-11-22T03:36:52+01:00 (Zurich)
ISBN/EAN: 9783991262923
ISBN - Stili di scrittura alternativi:
3-99126-292-4, 978-3-99126-292-3
Stili di scrittura alternativi e concetti di ricerca simili:
Autore del libro : gregor, auenhammer
Titolo del libro: expedition, atlas wiener atlanten
Dati dell'editore
Autore: Gregor Auenhammer, (ISNI: 000000035643795X; 000000035643795X; 0000000046999359; 000000035643795X)
Titolo: Atlas Wiener Atlanten, Hermen & Karyatiden - Eine feuilletonistisch-fotografische Expedition
Editore: Bibliothek der Provinz
Anno di pubblicazione: 2024-11-06
Weitra; AT
Stampato / Fatto in
Peso: 1,650 kg
Lingua: Tedesco
48,00 € (DE)
48,00 € (AT)
Available
245mm x 305mm x 25mm
zahlr. farb. Abb.
BB; B304; B502; Hardcover, Softcover / Sachbücher/Kunst, Literatur/Architektur; Orte und Menschen: Sachbuch, Bildbände; Entdecken; Architektur; Atlant (Architektur); Herme (Statuentyp); Karyatide (Architektur); Architektur; Skulptur; Wien; Stadtbild; Geschichte; Bildband; Sozial- und Kulturgeschichte; Reiseführer: Städte; Wien

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